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Mariia neuerlich österreichische Meisterin!

von Attila

Meisterin Mariia hat wieder zugeschlagen und holte Gold im Einzel und im Doppel mit Nina Skerbinz bei den österreichischen U13-Meisterschaften. Indigo hat mit drei Kaderspielern an den ÖM in Freistadt teilgenommen. Die Burschen mit Jonas Lichtenberg und Alexander Göttl zeigten sehr gute Bälle und Jonas gewann sogar einen Satz gegen Benjamin Girlinger (Österreichs Nr. 1 in der Altersklasse U13), aber ihre Leistung war leider nicht konstant genug und so belegten die steirischen Teams im Mannschaftsbewerb Rang 8 und 9. Besser erging es den Mädchen: Mariia Lytvyn, Ema Somodi (Langenwang/Kapfenberg) und Lara-Sophie Hermann (Ligist) wurden 4. von 9 Mannschaften.

Im Einzel konnte Alexander einen Sieg in der Vorrunde feiern, für den Aufstieg ins Hauptraster hat es nicht gereicht. Jonas war gesetzt und stieg gleich im Sechzehntelfinale ein, kämpfte wie ein Löwe, aber verlor leider den entscheidenden siebenten Satz mit 11:8. Im Doppel ging es besser für Jonas, er wurde sowohl im Doppel männlich mit Louis Fegerl als auch im Mixed-Doppel mit Mariia Lytvyn ausgezeichneter Fünfter. Mariia und ihre Doppelpartnerin, Nina Skerbinz, teilten sich die Aufgaben, eilten von Sieg zu Sieg und wurden schlussendlich österreichische Meisterinnen ohne Satzverlust!

Jonas
Mariia

Im Einzel weiblich spielte Mariia von Beginn an sehr stark und erreichte wie erhofft das Halbfinale. Dort wartete Österreichs neue Nummer 1 und Mariias  „Angstgegnerin“ Elina Fuchs. Als Elina an die Platte kam, konnte sie auf eine tolle Siegesserie gegen Mariia zurückblicken, sie war in den letzten 24 Monaten ungeschlagen geblieben und schien momentan unantastbar. Aber nicht an diesem Wochenende! Mariia konnte zum ersten Mal im Wettkampf zeigen, dass sie in der Lage ist, variabel zu spielen, und viel mehr kann als blocken, lang servieren und abschlagen. Diese drei Stärken setzte sie wie gewohnt ein – und ergänzte sie durch ein paar neue Aufschläge, rotationsreiche Topspins und bessere Schupfbälle. Es gelang ihr, je nach Spielsituation ihre Gegnerin immer wieder mit neuen Varianten anzuspielen. Der erste Satz war hart umkämpft, aber Mariia war mutiger und entschlossener. Sie gewann ihn mit 17:15. Alle anderen Sätze waren eindeutig, drei Sätze konnte sich Mariia holen, zwei gingen an Elina – somit ein 4:2-Sieg für Mariia und damit der Einzug ins Finale.

Im ersten Satz ging Mariia gegen Julia Dür alles auf, nur ein Service der Gegnerin bereitete ihr Probleme. Im zweiten Satz versuchte sie andere Schläge, um das gefürchtete Service von Julia zu retournieren, war aber zu nervös und unentschlossen, um diesen Satz gewinnen zu können. Der dritte und der vierte Satz waren hart umkämpft, mal spielte Julia besser und mal Mariia. Der Zwischenstand von 2:2 in Sätzen war gerecht. Mariia stellte andauernd ihre Taktik um, machte auf ganz unterschiedliche Weise ihre Punkte, und der ein oder andere Glücksball kam auch dazu. Dabei hat sie um jeden Ball gekämpft, und dieser Siegeswille, den sie oft in wichtigen Spielen und entscheidenden Momenten zeigt, hat schlussendlich das Finale für Mariia entschieden.

Herzlichen Glückwunsch zum dritten österreichischen Einzel-Meistertitel innerhalb von weniger als 400 Tagen! Nach den U11 und den U15 hat sie jetzt auch die U13 gewonnen – einfach sagenhaft für unsere 11-jährige Mariia.

Wir bedanken uns bei allen Sparringspartnern der letzten Wochen die bei der intensiven Vorbereitung mitgeholfen haben und laden zugleich Spieler aller Vereine ein mit Mariia und unseren “Kaderspielern” zu trainieren damit sie sich weiterhin entwickeln können.

Fotos von Rene Kases und Fritz Dauchner

Ergebnisse

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