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LEO3 – IND1 2:6

von Patrick Peitler

Unsere Helden waren in der achten Runde zu Gast bei LEO3. Wie gewohnt klagte Niki über die Hallenbedingungen, diese verschaffen Leoben jedoch keinen Heimvorteil. Mit taktisch praktischer Aufstellung versuchte man Max die Revanche für die Heimschlappe gegen Kienreich zu bieten.

LEO3: Hufnagl Stefan (1800 +- 39) Gutschi Florian (1679 +- 44) Kienreich Robert (1579 +- 48)
IND1: Peitler P. (1955 +- 43) Kalogeropoulos N. (1774 +- 42) Ederegger Maximilian (1308 +- 54)

Zu Hause konnten Kalogeropoulos/Peitler das Doppel noch mit 3:0 gewinnen, auswärts gestaltete sich dies gegen Gutschi/Hufnagl um einiges schwieriger. Der erste Satz ging unglücklich auf 9 verloren. In Satz zwei und drei behielt man größtenteils die Nerven und gewann diese Sätze hoch. Knapp aber doch kam es zum fünften Satz. Von Beginn an führten die Gäste aus Graz und konnten den Vorsprung wortwörtlich nach Hause retten. Nachdem Kalogeropoulos beim 10:8 den ersten Matchball verschenkte, brachte Peitler mit dem gut gewählten Timeout die nötige Ruhe für den zweiten und schlussendlich verwerteten Matchball.

Im ersten Spiel traf Niki auf Gutschi Florian. Niki gewann laut Ergebnis zwar klar mit 3:0, ganz so klar war es aber nicht. Gutschi spielte unglaublich starke Bälle die zu schönen Ballwechseln führten. Niki machte jedoch die entscheidenden Punkte und hatte in heiklen Situationen das nötige Glück.

Peitler hatte gegen Kienreich in den ersten beiden Sätzen vermeintlich leichtes Spiel. Robert hatte leider wenig Zeit um sich einzuspielen und das merkte man auch. Im dritten Satz bestimmte er über das Spielgeschehen und erspielte sich eine passable Führung – Hufnagl hat anscheinend auch gute Qualitäten als Coach. Peitler konnte seine Taktik bis zum Ende des Satzes anpassen und diesen Haarscharf, nach einigen abgewehrten Satzbällen, im Nachspiel gewinnen.

Dass Max in den letzten Wochen wenig trainierte machte sich stark bemerkbar. Generell kann man Trainingseinheiten von Peitler und Kalogeropoulos auf einer Hand abzählen, dies soll aber keinesfalls ein Maßstab für einen jungen aufstrebenden Spieler sein! Im Herbst hatte Max gegen Hufnagl gute Chancen auf einen fünften Satz, dieses Mal konnte man nicht einmal von einem Satzgewinn träumen. Es haperte an allen Stellen und Sicherheit war wenig bis keine vorhanden. Zwischenstand 3:1.

Im vierten Spiel bekam Peitler zu spüren, dass Gutschi gerade in sehr guter Form ist. Nach dem 2:0 Satzrückstand drehte Florian nochmals gewaltig auf und gewann den dritten Satz klar. In Satz vier hinkte Peitler ständig zwei bis drei Punkte hinterher. Erst als Gutschi Konzentrationsschwächen zeigte konnte Patrick ausgleichen und erstmals gegen Ende des Satzes in Führung gehen und diesen dann auch gewinnen – nach diesem Spiel musste Peitler erstmals tief durchatmen!

Unfassbar stark und konzentriert zeigte sich Niki in seinem zweiten Einzel gegen Hufnagl. Dieses Mal wollte er unbedingt gewinnen. Gute Qualität und hohe Sicherheit in seinen Schlägen führten Niki zu einem 3:0 Erfolg.

Max konnte auch nicht in seinem zweiten Einzel an bisherige Saisonleistungen anknüpfen und verlor in einem eher mageren Spiel mit 1:3.

Hufnagl trat gegen Peitler im siebten Spiel unglaublich seriös auf, auch ein heißer Zwinker von Peitler erregte gegenüber nur ein leichtes Schmunzeln. Nichts desto trotz war dieses Aufeinandertreffen, im Vergleich zu bisherigen Matches der beiden Kumpanen, eher schwach in Intensität, Qualität und Anschaulichkeit. Schlussendlich konnte sich Patrick knapp mit 3:1 durchsetzen. „Hier in Leoben kann ich sein Service leider nicht ganz so gut nehmen, da war ich schon etwas nervös als es nach einem fünften Satz ausschaute!“ meinte Peitler nach dem Spiel. Die Analyse des Spiels verlegten die beiden nach Graz um die dortigen Experten miteinzubeziehen, dies nahm viel Zeit in Anspruch und dauerte bis in die frühen Morgenstunden.

Fazit: Wenn Kalogeropoulos dieses Niveau halten kann, dann sieht es für die letzten beiden Spiele in dieser Saison vielversprechend aus. Leider konnte uns diesmal DOB1 im Kampf um den vierten Tabellenplatz mit LEO2 keine Schützenhilfe leisten, sie verloren nebenan mit 2:6. Nach unsportlichen Abgaben der internen Partien kann IND1 nicht mehr aus eigener Kraft den vierten Tabellenplatz erreichen.

Am Freitag dem 22.04. geht es Auswärts gegen DOB2. Es wird ein hartes knappes Spiel erwarten indem wohl das Doppel sehr wichtig sein wird. Bis dahin – bleibt’s tapfer!

Schmankerl am Rande: Sorger bekommt den wohlmöglichen Ball des Jahres von Niki, mit dem Niki letzte Woche den zweiten Matchball im fünften Satz abwehrte, noch immer nicht aus dem Kopf. „Ich kann seitdem nicht mehr ruhig schlafen“, schmunzelte Sorger nach ein oder zwei gegönnten Bieren.

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