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Team U13
Bereits am Freitagnachmittag ging es für Tobias Hold mit dem U13 Mannschaftsbewerb los. Alleine, dass er nach ca. 20 Monaten Tischtennis Training, für das Team Steiermark als 11-Jähriger spielen darf ist eine Sensation. Nachdem Langenwang mit Sebastian Haberl und Emilio Wildling die Nummer eins und zwei der Steiermark stellen war es für mich, auch als U13/U11-Referent des Steirischen Tischtennisverbandes, logisch die Kapitänsschleife an Thomas Wildling abzugeben. Er holte sich auf Eigeninitiative Verstärkung von Christoph Simoner. Tobias bekam am Freitag gegen Salzburg die Chance im Halbfinale zu zeigen was er drauf hat. Gegen Alexander Dür, einen der besten U13 Spieler in Österreich, hielt er in den ersten zwei Sätzen gut mit, aber das Spiel endete 0:3. In seinem zweiten Einzel lieferte er sich einen tollen Kampf mit Leo Blersch, holte einen 0:2 Rückstand auf und hatte die Chance das Spiel zu gewinnen und Steiermark ins Finale zu bringen. Leider kam es anders und nach dem auch Emilio im entscheidenden Spiel gegen Alexander super gespielt hat aber hauchdünn verlor ging es nun in das Spiel um Platz drei. Es war definitiv mehr drinnen und die riskante Aufstellung ging diesmal nicht auf. Im Spiel um Platz 3 bekam dann Daniel Frehsner das Vertrauen zu spielen – Team Steiermark wurde nach einem Sieg gegen Wien 3. Somit können wir Tobias ganz herzlich zu seinem ersten Pokal bei einer Österreichischen Meisterschaft gratulieren – er darf aus diesem Debüt gerne eine Gewohnheit machen, es werden hoffentlich noch viele Österreichische Meisterschaften folgen.

Einzel U13
Matthias Posedu gewann sein „Pflichtspiel“, fand aber gar nicht in das Spiel gegen einen durchaus schlagbaren Linkshänder aus Vorarlberg. Spielte aber zugleich ein sehr starkes Match gegen Tobias Tischberger. Dank der guten Platzierung seiner Serviceannahmen, noch stärkeren Services und knallharten Topspins hätte Matthias schon in der Vorrunde verhindern können, das Tobias Tischberger später das Viertelfinale im Einzel erreicht. Alles in Allem trotz Trainingsrückstand eine pasable Leistung.

Tobias Hold war gesetzt und musste keine Vorrunde spielen. Sein erster Gegner war Anton Kahofer, ein Gruppensieger aus der Vorrunde. Tobias spielte gut, verlor etwas unglücklich den dritten Satz, aber konnte trotzdem ohne großen Stress das Spiel gewinnen. Somit hat er seine Setzung gehalten und alles weitere wäre eine Zugabe. Es kam Paul Dobretsberger aus Wien. Tobias startete im ersten Satz mit einem sehr aggressiven Tischtennis und ab dem Stand von 3:4 im ersten Satz gelang ihm fast jeder Ball. So stark hat Tobias noch nie zuvor in einem Turnier gespielt, Bravo! Danach war die Platzierung von Paul wesentlich besser und um die gleichen Bälle wie zuvor spielen zu können, fehlte die Beinarbeit von Tobias. Trotzdem hielt er das Spiel Aufrecht und mit ein wenig mehr Glück im zweiten Satz wäre eine 2:0 Führung möglich gewesen. Tobias verlor das Spiel, hat aber wichtige Erfahrungen für die Zukunft gesammelt. Er kennt jetzt den Mannschaftsmodus, das tolle Gefühl Teil einer Landesmannschaft zu sein und etwas gemeinsam mit anderen für die Steiermark zu erreichen. Er durfte diesmal keine Spiele für Steiermark gewinnen, wurde aber super von den Anderen aufgenommen und durfte sogar den Mannschaftspokal behalten. Er hat auch miterleben müssen, dass eine Österreichische Meisterschaft auch aus warten und Pausen besteht. Sein erstes Spiel am Samstag war um 16:48 obwohl er das erste Mal schon um 08:00 eingespielt hat. Dazwischen sich immer richtig zu ernähren und da sein für die Anderen kostet viel Energie noch bevor das erste Spiel überhaupt begonnen hat – eine gute Grundausdauer ist extrem wichtig.

Doppel U13
Matthias – zusammen mit Fabian Wolf (Burgenland) und Tobias – zusammen mit Daniel Frehsner, spielten sich sicher ins Achtelfinale wo sie leider aufeinander trafen. Der erste Satz ging an Matthias und Fabian, danach waren aber Tobias und Daniel stärker. Somit durfte Tobias bei dieser „Heim-Staatsmeisterschaft“ in Kapfenberg auch am dritten Tag, nach Zeitumstellung, anreisen und schon um 09:00 Uhr die fast unlösbare Aufgabe in den Angriff nehmen– gegen Österreichs größte Nachwuchshoffnungen Nummer 1 und 4 zu bestehen. Tobias und Daniel spielten sehr gut und konnten beinahe den dritten Satz gewinnen leider reichte es im Endeffekt nicht und das Spiel ging 0:3 verloren.

U11 Männlich
Jonas Lichtenberg macht von Turnier zu Turnier rasante Fortschritte aber das was er dieses Wochenende geboten hat, hat uns alle überrascht. Normalerweise macht Jonas seine Punkte mit seinem Service oder den festen Topspins. Das hat er auch dieses Wochenende, aber er hat diesmal auch sehr klug gespielt und nur auf die „richtigen Bälle“ fest geschlagen, die anderen hat er mit guter Platzierung im Spiel gehalten. Somit eröffneten sich eine Vielzahl an neuen Möglichkeiten um zum Punktegewinn zu kommen und den Gegnern auch die Möglichkeit zu geben Fehler zu machen – hervorragend! Gleich im ersten Spiel konnte er einen Satz gegen Laurin Heinz gewinnen, erreichte gegen Felix Dostal (Bronze Team U13!) im ersten Satz das Nachspiel und dann… BOOM! Jonas konnte als einziger in der Gruppe gegen den späteren Gruppensieger Marcel Ropp aus Kärnten gewinnen. 3:0 Sieg gegen Marcel, der doppelt so viele RC-Punkte wie Jonas hat.

U11 Weiblich
Die Mädchen waren in zwei größere Vorrunden aufgeteilt und Mariia Lytvyn traf auf viele Spieler, die sie schon aus der ÖNSL kennt. Gegen Julia Fuchs hat sie bisher nie gewinnen können, aber sie nutzte den Heimvorteil und gewann gleich das erste Spiel mit 3:0. Jana Stüger hatte sie bereits einmal in der ÖNSL Qualifikation in Linz klar besiegen können. Diesmalwurde es nicht so einfach. Jana hat große Fortschritte gemacht und scheint in die Fußstapfen ihres älteren Bruders zu treten. Beide haben super gespielt und hätten sich den Sieg verdient, Mariia war eine Spur entschlossener und wurde mit einem 11:9 im Entscheidungssatz belohnt. Auch wenn Mariia fast den dritten Satz gegen Viola Amann gewonnen hätte, jetzt wissen wir wieso Viola in der ÖNSL eine Gruppe höher spielt– 0:3. Nach dem ersten verlorenen Satz gegen Wendy Zhan konnte sich Mariia gut auf Ihre Spielweise einstellen und das Spiel umdrehen und gewinnen. Somit war vor dem letzten Spiel klar, dass Mariia die Möglichkeit hat das Viertelfinale zu erreichen. Wenn man so etwas weiß kann es leicht passieren, dass man nervös wird und dass nichts mehr gelingt – aber nicht bei Mariia – 3:0 Sieg! Somit durfte Mariia auch amSonntag an den Start gehen. Am Finaltag war sie die jüngste Teilnehmerin und konnte im Viertelfinale die spätere Siegerin Elena Schinko ein paar Mal überlisten und 14 Punkte machen. Somit 5. Platz im U11 Einzel bei einer Staatsmeisterschaft und das mit 8 Jahren, mal schauen wo das hinführt.

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